Archiv für die Kategorie ‘Geschichte’

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Die Geschichte von Breitling

Januar 10, 2008

„Instruments for Professionals“ lautet der Werbespruch von Breitling, den man wohl nicht übersetzen muß. Leon Breitling hatte schon bei der Gründung seines Unternehmens den Anspruch, besondere Uhren zu bauen: Chronographen. Nach wechselvoller Geschichte ist Breitling heute wieder eine Weltmarke und baut „Instrumente“ in Grenchen und La-Chaux-de-Fonds.

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Die Geschichte

Breitling ist eine Chronographenmarke und war dies erstaunlicherweise von Beginn an. Die Entstehungsgeschichte der Marke Breitling ähnelt der anderer Uhrenfirmen. Leon Breitling , Sohn deutscher Eltern, die auf der Suche nach Arbeit in die Schweiz gekommen waren, gründet im Jahre 1884, im Alter von nur 24 Jahren, eine Uhrenwerkstatt in St.- Imier im Schweizer Jura. Von Anfang an baut Leon Breitling Uhren mit Zusatzfunktionen, meist mit Stoppuhrfunktion. Bereits nach acht Jahren, 1892, werden die Geschäftsräume im Juradörfchen St. – Imier zu klein, und Breitling übersiedelt nach La-Chaux-de-Fonds, das schon damals ein uhrmacherisches Zentrum in der Schweiz ist. Bald schon folgt ein weiterer Fabrikbau, diesmal an der Rue Montbrillant. Fortan firmiert die Uhrenmanufaktur unter dem Namen „Leon G. Breitling S.A. Montbrillant Watch Company“.

Im Jahr 1914 stirbt der Firmengründer, sein Sohn Gaston Breitling wird zum neuen Firmenchef. Er erweist sich jedoch als überaus erfindungsreicher, geschickter Firmeninhaber und meldet eigene Entwicklungen zum Patent an. Breitling-Uhren werden in den darauffolgenden Jahren unter den verschiedensten Namen gehandelt, und erst gegen Ende der zwanziger Jahre wird nur noch der Name Breitling verwendet. Gaston Breitling stirbt im Jahr 1927, aber erst 1932 übernimmt sein Sohn Willy die Führung des Unternehmens. Auch er verfolgt die Linie seines Vaters und Großvaters, technisch besondere Uhren zu bauen. Unter seiner Führung entwickelt Breitling die berühmtesten Modelle: „Chronomat“ im Jahr 1942 und „Navitimer“, der 10 Jahre später auf den Markt kommt. Mitte der sechziger Jahre finden sich die Uhren- und Uhrwerkehersteller Breitling, Hamilton-Büren, Dubois-Depras und Heuer-Leonidas zusammen, um ein automatisches Chronographenwerk zu entwickeln. Konstruiert und gebaut wird dieses erste Armbanduhrwerk in Modulbauweise letztlich von Hamilton-Büren und Dubois-Depras, die beiden anderen Partner fungieren bei der Entwicklung mit ihrem finanziellen Engagement. Breitling verwendete das im Jahr 1969 lancierte Werk rund 300 000 mal.

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In den siebziger Jahren bekommt auch Breitling die Krise der Schweizer Uhrenindustrie mit aller Härte zu spüren. Kaum jemand interessierte sich in der Zeit um 1980 für mechanische Uhren. Am 27. August 1979 wird die Schließung des Unternehmens bekanntgegeben. Im April des selben Jahres hatte sich der heutige Breitling Inhaber Ernest Schneider bereits die Rechte bezüglich des Namen Breitling und Navitimer vertraglich gesichert.

Breitling und die Luftfahrt

Breitling hatte seit jeher eine enge Verbindung zur Luftfahrt. Willy Breitling, der Enkel des Firmengründers Leon, belieferte schon in den dreißiger Jahren das Britische Luftfahrtministerium mit Bordchronographen für Flugzeuge. Es war auch eine Breitling, die als erste Armbanduhr im Weltraum war. Der amerikanische Astronaut Scott Carpenter stoppte die Dauer seines vergleichsweise kurzen Weltraumausflugs mit einer Uhr der Breitling-Modellreihe „Cosmonaute“. Die Folge war eine intensive Zusammenarbeit der NASA mit der Schweizer Uhrenmarke. Der enge Bezug zur Fliegerei wurde nach der Übernahme der Marke durch Ernest Schneider im Jahre 1979 noch intensiviert. Beispielsweise wurde in Zusammenarbeit mit dem Internationalen Luftverband (FAI) der Breitling World Cup ins Leben gerufen, bei dem im wesentlichen die Disziplin des Kunstfluges gewürdigt werden soll. In der „Breitling Academy“ bietet das Unternehmen 100 jungen Leuten, die aus einem Wettbewerb hervorgehen, einen Pilotengrundkurs an. Im Projekt „Breitling Orbiter“ gelang es 1999 in einer Pionierleistung, die Erde im Heißluftballon zu umrunden. Ebenfalls in diesem Jahr wurde die Flugstaffel „Breitling Fighters“ gegründet. Bekannte Jäger aus den 40er-Jahren wie z.B. Spitfire, Kittyhawk, Mustang, Corsair, Messerschmitt und Yakovlev wurden zum Leben erweckt und zeigen auf Flugveranstaltungen das atemberaubende Zusammenspiel fliegender Legenden bei Kampfsimulationen.

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Breitling und die Mechanik

Ein großer Teil der Breitling Kollektion besteht aus mechanischen Uhren, besonders die Klassiker Chronomat oder Navitimer sind nicht als Quarzversion erhältlich. Bei Breitling legt man großen Wert darauf, dass nur hochwertige Teile zum Bau der Uhrwerke verwendet werden, die im Hause des Chronographenspezialisten zum Teil noch erhebliche Verbesserungen erfahren. Seit der Uhrenmesse Basel 1999 wartet Breitling mit einer Novität auf: Die gesamte Zeitmesserproduktion – Mechanik- und Quarzwerke – werden der unparteiischen Offiziellen Schweizerischen Chronometerkontrolle (COSC) unterbreitet. Dadurch wird Breitling zum einzigen Uhrmacher der Welt, der alle Zeitmesser als Chronometer zertifiziert anbietet. Neben diesem entscheidenden Vorsprung im Bereich der Präzision und der Zuverlässigkeit hat die Firma Breitling eine ganze Reihe von Verbesserungen realisiert, die unter anderem die Robustheit und den funktionellen Aspekt ihrer Instrumentenuhren noch verstärken.

Bei diesen technischen Verbesserungen kommt nun ein weiterer Firmenname ins Spiel: Kelek. Der Uhrenbetrieb Kelek ist in der bekannten Uhrenstadt La-Chaux-de-Fonds ansässig und hat sich einen Namen als Mechanikspezialist gemacht. Bereits in den sechziger Jahren lernte der Firmenchef und Meisteruhrmacher Gabriel Feuvrier Willy Breitling kennen, woraus sich bald eine enge Zusammenarbeit ergab. Diese wurde in den folgenden Jahren intensiviert und Kelek war maßgeblich an der Entwicklung einiger Breitling Komplikationen beteiligt. Im Jahr 1997 mündete diese Kooperation schließlich in eine „Firmenehe“.

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Seine Kompetenz als Chronographenspezialist stellt Breitling mit dem Superchronographen Crosswind Special unter Beweis. Die Neuentwicklung ist mit dem Breitling-Caliber 44, einem chronometerzertifizierten Werk und einem großfenstrigen Kalender ausgerüstet. Dieser problemlos ablesbare Kalender besteht aus zwei Anzeigen, links die Zehner-, rechts die Einereinheiten, und befindet sich optimal positioniert im Zifferblattzentrum unter dem 18-karätigen Breitling Goldlogo. Nicht nur die technischen Dimensionen der Breitling-Neuheit sind beeindruckend, sondern auch ihre gewaltigen Ausmaße sorgen für großes Aufsehen: Mit einer Bauhöhe von 15,5 mm und einem Gehäusedurchmesser von 44 mm bringt es die Stahlversion auf ein Gewicht von 120 Gramm, die 18karätige Massivgoldausführung sogar auf 270 Gramm.

Breitling – untrennbar mit der Geschichte der Luftfahrt verbunden, eine Symbiose aus vollendeter Präzision und High-Tech. Breitling – der Chronographenspezialist. Breitling – eine der großen Marken auch im neuen Jahrtausend!



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Die Geschichte von Panerai

Januar 9, 2008

Das Panerai Unternehmen wurde 1860 in Florenz, Italien gegründet, vorehrst hieß die Feinmechanik-Produktionsstätte Guido Panerai & Figlio und wurde später in Officine Panerai umbenannt. In den späten 30er Jahren gewann Panerai an Popularität, da Sie einen Auftrag bekommen haben, äußerst robuste und zuverlässige Uhren für die Italienische U-Bootkommandotruppe zu bauen. Diese Uhren wurden speziell für den Einsatz in dunklem Gewässer designed, mit einem größerem Gehäuse, Schwarzem Zifferblatt, grobe Linien und große weiße Zahlen.

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Von 1938 bis 1993 hat Panerai gerade einmal 300 Uhren hergestellt, danach fing Officine Panerai an Ihre überdimensionalen Uhren in Italien zu verkaufen.

Der Durchbruch für die Marineuhren kam erst im Jahr 1997, als Franco Cologni von der Vendome Group (heute als Richemont Group bekannt) über diese einzigartigen Uhren begeistert war. Die Folge war das die Richemont Group 1997 Panerai übernahm und dadurch die ganze Welt, über diese einzigartigen Uhren erfuhr.

Die Uhr wurde in kürzerster Zeit sehr populär und heut kann sich Panerai mit den ganz großen messen. Die Auflage der Uhren sind unglaublich gestiegen von 1.000 Exemplare im Jahr 1997, auf jährliche 30.000 Stück.

Seit 1997 ist wird Panerai von Angelo Bonati geleitet, welcher sich sofort mit einer schwierigen Entscheidung auseinander setzten musste. Entweder die Fertigung der auf ETA Uhrwerke basierten Uhren fortzusetzen und die Auflagen zu steigern oder eigene Kaliber zu entwickeln und dabei eine Marke zu bleiben, die limitiere Auflage Uhren produziert. Er hat sich für die zweite Variante entschieden. Die Uhren von Panerai bekamen nun ausgearbeitete Uhrenwerke und einem Design, welche man bei keinen anderen Uhren findet. Dadurch wurden diese Uhren unverwechselbar.

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Im März 2005 ist das 8-Tagen Uhrwerk mit Handaufzug erschienen, das P.2002 hieß und dessen Entwicklung 2 Jahre gedauert hat. Die große Ehre das Uhrwerk als erster eingebaut zu bekommen war die Radiomir 8 Days GMT, welche auf 50 Stück limitiert wurde.

Die Erscheinung von Panerai, selbst entwickelten Kalibern hat ein neues Zeitalter in der Geschichte der Marke begonnen. Panerai hat damit den wenigen Uhrmachern, die ihre eigenen Kaliber entwickeln, angeschlossen und ohne Zweifel wird das der Marke weltweit viel Anerkennung und Erfolg bringen.

Heutzutage stellt Panerai Diverse Special Edition Modelle, wie die PAM 194 „La Bomba“ eine 47mm durchmessende und 19mm hohe, 2500 Meter Wasserdichte Taucheruhr sowie diverse Neuauflagen historischer Modelle limitiert Panerai in geringen Stückzahlen her. Diese Uhren erzielen auf dem Sammlermarkt exorbitant hohe Preise. Ebenfalls gestallten Sie Uhren mit Zusammenarbeit von Ferrari wie die Perpetual Calender FER 00015.

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Panerei ist heute einer der exklusivsten Uhrenmacher weltweit und das Unternehmen verdient es dort zu stehen wo es heute ist. Sie haben ein einzigartiges schönes, auffälliges und doch dezentes Aussehen, was meiner Meinung nach die Schönheit dieser Uhren ausmacht.